Halloween im Webdesign: Wann eine schaurige Startseite Sinn ergibt (und wann nicht)
Ein saisonaler Gedanke zum Thema Halloween-Deko im Webdesign — mit ein paar konkreten Umsetzungsideen für die, die es machen wollen.


Halloween-Websites sind so ein Thema, bei dem ich zwiegespalten bin: Für die meisten B2B-Kunden rate ich klar davon ab, die Kernseite zu verändern. Für Gastronomie, Einzelhandel oder alles mit direktem Endkundenkontakt kann eine zeitlich begrenzte, verspielte Aktion dagegen richtig gut funktionieren.
Wer es macht, sollte es konsequent machen: eine passende Farbpalette aus Schwarz, Orange und Violett, dezente grafische Elemente wie Kürbisse oder Spinnweben, und wenn technisch machbar, ein paar kleine animierte Details — ein Gespenst, das leicht schwebt, oder eine Kerze, die flackert. Wichtig ist, es nicht zu übertreiben; eine Website soll am Ende noch benutzbar bleiben.
Wer einen Onlineshop betreibt, kann die Aktion direkt mit einem zeitlich begrenzten Angebot verbinden — das lohnt sich fast immer mehr als die Deko allein. Und wer es konsequent zu Ende denkt, zieht das Thema auch kurz auf die eigenen Social-Media-Kanäle, damit es wie eine bewusste Aktion wirkt und nicht wie ein zufälliger Ausrutscher.
Kurz gesagt: kein Muss, aber für die richtige Branche ein netter, unaufwendiger Weg, kurz aus dem gewohnten Rahmen auszubrechen.
Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
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