GPT-4 ist da, und der Unterschied zu GPT-3.5 ist größer, als ich erwartet hatte
OpenAI hat GPT-4 veröffentlicht. Nach ein paar Stunden Testen bin ich überzeugt: das hier ist kein kleines Update.


GPT-4 ist seit heute verfügbar, und ich habe mir sofort Zugang über den bezahlten Plan geholt, um es zu testen. Ich hatte erwartet, dass es „etwas besser" ist als das bisherige Modell. Was ich stattdessen erlebt habe, war ein deutlicher Sprung.
Ich habe es mit einer komplexen Aufgabe konfrontiert, die ich vorher schon mit GPT-3.5 probiert hatte: ein vollständiges Konzept für die Informationsarchitektur einer mehrsprachigen Website mit Onlineshop, inklusive Begründung für die Struktur. GPT-3.5 hatte da eher generische Vorschläge geliefert. GPT-4 hat tatsächlich nachvollziehbar argumentiert, warum bestimmte Kategorien sinnvoll zusammengehören, und sogar auf potenzielle SEO-Kannibalisierung zwischen ähnlichen Seiten hingewiesen. Das hat mich wirklich überrascht.
Auch bei Bildverständnis soll GPT-4 jetzt deutlich besser sein, wobei ich dazu noch keinen eigenen Zugang habe. Wenn ein Modell tatsächlich Screenshots einer Website beurteilen kann, verändert das nochmal, wofür man solche Werkzeuge einsetzen kann, gerade in meinem Bereich.
Ich merke, wie sich mein eigenes Tempo an diese Entwicklung anpasst. Vor einem Jahr habe ich vierteljährlich neue Tools angeschaut. Jetzt fast wöchentlich. Ich weiß nicht, wie lange dieses Tempo so weitergeht, aber ich will nicht derjenige sein, der es verpasst.
Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
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