Nach der KI-Content-Welle: Was 2026 bei Google noch funktioniert
Googles Spam-Updates der letzten Jahre haben massenhaft generierten, dünnen KI-Content konsequent abgestraft. Was das für die eigene Content-Strategie bedeutet — und warum weniger oft mehr ist.


2023 und 2024 haben viele Websites versucht, mit massenhaft KI-generiertem Content schnell Reichweite aufzubauen. Ich habe davon damals abgeraten, nicht aus Prinzip, sondern weil solche Strategien historisch fast immer irgendwann von einem Google-Update eingeholt werden. Genau das ist seither mehrfach passiert.
Was die Updates konkret bestraft haben
Nicht KI-generierten Content per se, sondern das Muster dahinter: viele dünne, austauschbare Seiten ohne echten Mehrwert, oft erkennbar an repetitiven Formulierungen und fehlender Tiefe. Websites mit wenigen, dafür fundierten Inhalten kamen in der Regel deutlich besser durch diese Updates.
Die Lehre für 2026
KI als Werkzeug beim Schreiben zu nutzen ist kein Problem — Google sagt das inzwischen auch offiziell. Problematisch wird es, wenn Menge Qualität und Redaktion ersetzt. Jeder veröffentlichte Beitrag sollte einer einfachen Frage standhalten: Würde ich das auch so schreiben, wenn ich wüsste, dass es persönlich mit meinem Namen verknüpft bleibt?
Was ich in der eigenen Praxis mache
Weniger, aber dafür regelmäßig überarbeitete Beiträge statt eines vollen Redaktionsplans um jeden Preis. Ein zwei Jahre alter, aktuell gehaltener Artikel schlägt in meiner Erfahrung fast immer zehn neue, oberflächliche Beiträge zum selben Thema.
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Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
