Click & Collect in einer Woche: Was ich gelernt habe
Mehrere Läden mussten innerhalb kürzester Zeit auf Abholservice umstellen. Ein Muster, das sich bei allen Projekten wiederholt hat.


Innerhalb von zwei Wochen habe ich für vier verschiedene Läden eine Art Click-&-Collect-Lösung gebaut — ein Blumenladen, eine Buchhandlung, ein kleiner Bioladen und ein Sportgeschäft. Bei allen vier lief es nach einem ähnlichen Muster ab, und daraus habe ich ein paar Lehren gezogen, die ich seitdem bei jedem ähnlichen Projekt anwende.
Die größte Erkenntnis: Niemand braucht in dieser Situation einen vollständigen Online-Shop mit Lagerbestandsverwaltung und allem Drum und Dran. Was gebraucht wird, ist eine einfache Möglichkeit, Wünsche zu äußern — entweder eine kuratierte Produktauswahl mit Formular oder, bei größerem Sortiment, ein simples Bestellsystem ohne die ganze Komplexität eines echten Shops.
Zweite Erkenntnis: Kommunikation ist wichtiger als Technik. Alle vier Läden brauchten vor allem eines: klare, sichtbare Information — was ist möglich, wie funktioniert die Abholung, welche Zeiten. Die technisch ausgefeilteste Lösung nützt nichts, wenn der Kunde nicht sofort versteht, wie er sie nutzt.
Ich glaube, dieses Prinzip — schnell, klar, ohne unnötige Komplexität — werde ich auch behalten, wenn die aktuelle Situation irgendwann vorbei ist.
Konrad Griesser
Webdesigner & SEO-Experte aus Augsburg — seit 1999
